Technische Qualifikationen

Alle Service-Monteure der IBE Industrieservice GmbH besitzen die höchsten Ausbildungsstandards für Höhenarbeiten an schwer zugänglichen Orten zu Land und zu Wasser. Unser Team besitzt folgende Qualifikationen und ist mit den dazugehörigen Zertifikaten ausgestattet.

Grundqualifikationen

  • FISAT Level 1-3
  • IRATA Level 1-3
  • PSAgA gem. dem Regelwerk der DGUV
  • SCC Dok 017/018 Zertifizierung

Zusätzliche handwerkliche Ausbildungen

  • Maler und Lackierer
  • Rohrleitungsbauer
  • Metallbauer
  • Maschinenschlosser
  • Elektriker
  • Betonbauer
  • Facharbeiterbrief in einem Handwerksberuf
  • Ausbildung zum betrieblichen Ersthelfer
  • langjährige Berufserfahrung

Offshore GWO, OPITO & NOGEPA Qualifikation

  • Basic Safety Training
  • First Aid
  • Working at Height
  • Sea Survival
  • Fire Awareness
  • Manual Handling
  • HUET
  • FOET mit CA-EBS

Qualifizierung durch Weiterbildung – Erschaffung eines strategischen Vorsprungs

Fachgerechtes Arbeiten funktioniert nur dann, wenn das Team perfekt geschult ist. Aus diesem Grund nehmen alle IBE-Mitarbeiter regelmäßig an Schulungen und Weiterbildungen teil. Ein hoher Ausbildungsstandard ist in diesem Beruf unerläßlich, um hohe, gleichbleibende Qualität bei vollständiger Beachtung aller Sicherheitsvorschriften gewährleisten zu können. Wir arbeiten mit den Fachverbänden FISAT und IRATA, der BG Bau und der zuständigen Fachinnung eng zusammen, um hoch qualifiziertes und fachlich versiertes Personal stellen zu können. Unsere Zertifikate sind aktuell auf dem neusten Stand, sie liegen mit ihren Anforderungen weit über dem gesetzlichen Standard und wurden von der jeweils höchsten Fachzuständigkeit überprüft und ausgestellt. Die eigenen Erfahrungen, das positive Feedback und die Anregungen unserer Kunden und Kooperationspartner tragen zu einer fortlaufenden Verbesserung und einem qualitativ sicheren und schnellen Arbeitsprozess bei. Unsere Mitarbeiter nehmen ständig an Weiterbildungsmaßnahmen teil um einen möglichst hohen Qualifizierungsstand zu halten. Gewachsene Erfahrung, positive Feedbacks und die Anregungen unserer Kunden und Kooperationspartner tragen quantitativ wie qualitativ zur ständigen Verbesserung unserer Arbeitsprozesse bei.

Qualitätsmanagement und Weiterbildung

Aufgrund der vielseitigen Anforderungen an jeden einzelnen Mitarbeiter im Bereich des Industrieservice sind Investitionen in moderne Betriebsmittel und besonders in die Weiterbildung von zentraler Bedeutung. Die Geschäftsführung erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem QM-Beauftragten ein Verfahren um eine selektive und individualisierte Mitarbeiterbindung zu schaffen. Unsere Servicemonteure bekommen insbesondere durch Freiräume die Möglichkeit zur Übernahme von weitgehender Verantwortung, was die Motivation zusätzlich steigert. Durch die Zertifizierung unserer Mitarbeiter durch das ‚Sicherheits Certificate für Contraktoren SCC Dok:17‘ für operative Führungskräfte kann jeder unserer Mitarbeiter bei Projekten eine führende Position in seinem Arbeitsbereich einnehmen. Bei der Übernahme von Unternehmerpflichten durch unsere zertifizierten Fachkräfte garantieren wir ein Höchstmaß an Sicherheit bei der Ausführung der beauftragten Arbeiten.

Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen

Die Geschäftsführung und das Qualitätsmanagement legen jährlich mit Hilfe des integrierten Managementsystems im Rahmen unserer Qualitätsplanung die Schulung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter fest. Der Schwerpunkt liegt auf den Vorgaben der Hauptverbände FISAT und IRATA, den jährlichen Wiederholungsunterweisungen für unsere Fachkräfte sowie auf den Weiterbildungen einzelner Mitarbeiter in speziellen Tätigkeitsbereichen. In Zusammenarbeit mit jedem einzelnen Mitarbeiter werden Schulungsmaßnahmen besprochen, die dem beruflichen Werdegang jedes Einzelnem sowie dem Wohle des Unternehmens zu Gute kommen. Es werden verschiedenste Schulungen absolviert, darunter Angebote der BG Bau und auch viele Seminare von privaten Bildungseinrichtungen. Um ein Höchstmaß an Qualifikation zu erreichen und die Mitarbeiter langfristig zu binden, hat die Unternehmensführung in Zusammenarbeit mit dem Qualitätsmanagement unterschiedlichste Maßnahmen ausgearbeitet. So werden Prämien gezahlt, Gehaltssteigerungen gewährt und Dienstwagen für unsere Mitarbeiter zur Verfügung gestellt. Die Investition in modernste Arbeitswerkzeuge ist selbstverständlich, wird aber auch als eine Maßnahme zur Bindung unserer Mitarbeiter an das Unternehmen verstanden.

Erfolg durch Weiterbildung

Die berufliche Aus- und Weiterbildung ist sehr wichtig  um die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter an Änderungen auf dem Arbeitsmarkt, an neue Herstellungstechnologien und Produktionsverfahren anpassen zu können. Für alle IBE-Mitarbeiter ist das Absolvieren von regelmäßigen Weiterbildungsmaßnahmen und der Erwerb von Zusatzzertifikaten existenziell wichtig,  um die eigenen Fähigkeiten schnell an neue Themenfelder anzupassen und um die erlernten Fähigkeiten und Kenntnisse auch im Ausland anwenden zu können. Um die Vielseitigkeit unserer Dienstleistungen zu gewährleisten, unterstützen wir unsere Angestellten dabei, mit ihren Kenntnissen immer up to date zu bleiben. Zur Vertiefung spezieller Kenntnisse und des Fachwissens werden betriebliche oder individuelle Weiterbildungen angeboten, deren Anforderungen genau auf den Bedarf  unserer Mitarbeiter zugeschnitten sind. Da auf dem deutschen Arbeitsmarkt immer mehr Wert auf die Spezialisierung in einem Tätigkeitsbereich gelegt wird, werden unsere Mitarbeiter beim Vordringen in neue Sachgebiete umfangreich unterstützt. Durch regelmäßige Recherche bei Innungen, Kammern und Berufsverbänden werden Neuerungen im industriellen und gewerblichen Sektor erkannt und bewertet. Der QM-Beauftragte meldet daraufhin unsere Mitarbeiter bei Bedarf zu passenden Lehrgängen und Seminaren bei einem Weiterbildungsträger an. Eine weitere Möglichkeit bietet sich unseren Mitarbeitern durch die Auffrischung und das Erlernen von Fremdsprachen. Alle Mitarbeiter sprechen neben der deutschen Muttersprache noch weitere Fremdsprachen, in denen Sie verhandlungssicher agieren können.

Medizinische Kontrollen und Untersuchungen

Alle Mitarbeiter in ihrer Eigenschaft als ausgebildete Höhenarbeiter durchlaufen alle 2 Jahre einen medizinischen Check. Dabei werden alle notwendigen Untersuchungen gemacht um die Höhentauglichkeit zu gewährleisten. Hier arbeiten wir mit dem Arbeitsmedizinischen Dienst sowie mit der DGMM für die Tätigkeit auf deutschen Nord- und Ostsee-Offshore-Windenergieanlagen und -Plattformen zusammen. Dabei werden unsere Mitarbeiter einem Höhentauglichkeitstest, einem Echokardiographietest zur Belastbarkeit des Herzens und zur Feststellung der körperlichen Fitness, sowie einem Lungen- und Hör-Test unterzogen. Ebenso wird ein spezieller Test zur Höhentauglichkeitseignung und die Befähigung zum Ausführen von Tätigkeiten in beengten Räumen durchgeführt. Alle Untersuchungen werden durch unseren Betriebsarzt und dem Arbeitsmedizinischen Dienst unter strikter Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben durchgeführt.

Ausbildung zum zertifizierten Höhenarbeiter

Professionelle Höhenarbeiter sind eine flexible und wirtschaftliche Alternative im Vergleich zu herkömmlichen Zugangslösungen wie Gerüsten oder Hubsteigern. Oft ist das Industrieklettern die einzige Lösung, um an schwer zu erreichende Stellen und exponierte Orte zu gelangen. Seit vielen Jahren ist das Arbeitsverfahren der Seilzugangs- und Positionierungstechnik durch das Inkrafttreten der ‚Technischen Regel für Betriebssicherheit TRBS 2121‘ von den Versicherern der Baubranche anerkannt. Wer in Deutschland als Kletterer im industriellen Bereich arbeiten möchte, muss eine genormte Ausbildung nach FISAT oder IRATA-Richtlinien durchlaufen und die dazugehörige Prüfung erfolgreich absolvieren.

FISAT – Die nationale Zertifizierung

Die FISAT-Ausbildung zum zertifizierten Industriekletterer umfasst bis zu 3 Level. Diese Zertifizierung ist durch die deutschen Versicherer anerkannt und durch die DGUV genormt. Die Zertifizierung ist deutschlandweit anerkannt und wird teilweise auch im europäischen Ausland akzeptiert. Im Grundlehrgang zum Level 1 werden den Auszubildenden die Grundlagen der PSA-Anwendung sowie die Funktionsweise und Beschaffenheit der Kletterausrüstung beigebracht. Auch Grundkenntnisse in der Anwendung von Knoten und Sicherungstechniken werden hier erlernt. Dazu kommen vertikale Sicherungs-, Anschlags- und Rettungstechniken. Beim FISAT Level 2 Lehrgang liegen die Schwerpunkte der Ausbildung in der Erweiterung der Kenntnisse bezüglich der Kletterausrüstung, Sicherungstechniken und Knotenkunde. Außerdem werden komplexe Aufbauten von Seiltechniken, Aufstiegstechniken, Flaschenzugsysteme und das ‚Arbeiten in Traversensystemen‘ gelehrt. Ein wichtiger Teil der Ausbildung ist auch die PSA-Rettung und andere erweiterte Rettungstechniken. Der FISAT Level 3 Lehrgang beinhaltet das Erstellen einer Einsatzplanung und eines Zugangs- und Rettungskonzepts. Hier werden Techniken für den vertikalen, horizontalen und diagonalen Zugang und gesicherten Vorstieg gelehrt. Der Aufbau von Flaschenzugsystemen und Schrägseilbahnen sowie die Vertiefung von Rettungstechniken werden hier ausgeführt. Der FISAT-Verband verlangt eine jährliche Wiederholungsunterweisung, die der theoretischen und praktischen Auffrischung von Kenntnissen und Fähigkeiten dient.

IRATA – DIE INTERNATIONALE ZERTIFIZIERUNG

Auch die IRATA-Ausbildung gliedert sich in ein dreistufiges Level-System. Die IRATA Richtlinien sind in Deutschland aber auch weltweit anerkannt, da es sich hier um einen genormten internationalen Standard handelt. Der IRATA Verband ist in den europäischen Nachbarstaaten weitverbreitet. Das Ausbildungssystem startet mit IRATA Level 1, in dem die Inhalte zur Benutzung der Kletterausrüstung, Material-, Seil- und Knotenkunde, verschiedene Sicherungs- und Rettungstheorien sowie diverse Auf- und Abstiegstechniken erlernt werden.
Bei der Ausbildung zum Level 2 (Kletterer) werden die obengenannten Kenntnisse vertieft. Zugelassen wird man zu diesem Lehrgang erst nach 1000 Seilstunden und mindestens einem Jahr als operativ tätiger Industriekletterer. Hier werden die bei Level 1 erworbenen Fähigkeiten vertieft und zusätzlich steht ‚Retten von hilflosen Personen nach oben‘ auf dem Lehrplan. Die Ausbildung zum Level 3 (Supervisor) setzt mindestens 2 Jahre Berufserfahrung als Höhenarbeiter voraus, sowie mindstens 2000 Seilstunden. Es müssen verschiedene Rettungs- und Zugangskonzepte erstellt sowie eine ausführliche Risikoanalyse ausgearbeitet werden.

Versicherungstechnische Pflichten

Damit Höhenarbeiter während der Ausführung von Tätigkeiten im absturzgefährdeten Bereich versichert sind, hat laut Arbeitsschutzgesetz eine zur Vermeidung von Unfällen vorgeschriebene Unterweisung zu erfolgen. Die gesetzlichen Vorgaben macht hier die DGUV mit den Regeln 112-198 und 112-199 (Einsatz und Benutzung von PSAgA zum Retten aus Höhen und Tiefen). Diese Unterweisung muss jährlich wiederholt und zertifiziert werden um das erlangte Wissen zu festigen und um im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs weitere Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben.

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